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Handpflege - Was Sie wissen sollten

 
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mf
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: So 16 Nov, 2008 18:29    Titel: Handpflege - Was Sie wissen sollten Antworten mit Zitat

Quelle haut.de
Kaum ein Hautbereich unseres Körpers wird so beansprucht wie die Hände. Sie sind immer in Aktion, ob im Beruf, im Haushalt oder bei der Gartenarbeit. Dabei sind sie fast ständig Umwelteinflüssen wie trockener Luft, Wasser, Schmutz, Kälte oder Sonne ausgesetzt. Schon das tägliche Händewaschen entzieht der Haut Feuchtigkeit und schützendes Fett. Die Hände sind zudem größtenteils etwas dünnhäutig: Die Haut des Handrückens ist fast ebenso dünn wie die des Gesichts. Sie besitzt nur wenige Talgdrüsen, kaum Fettgewebe in der Unterhaut, ist sehr empfindlich und altert rasch.

Den unbehaarten Handinnenflächen fehlen die zur Hautfettung und Feuchtigkeitsbindung beitragenden Talgdrüsen ganz. Die Hände sind daher weniger gut vor Entfettung und Feuchteverlust geschützt als andere Hautpartien und trocknen unter Belastung sehr schnell aus. Zwar ist die Dichte der Schweißdrüsen in den Handinnenflächen größer als in anderen Bereichen der Haut, doch es mangelt hier an natürlichen Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturizing Factors, NMF), also Stoffe, die das Wasser in der Haut binden. Die Handrücken müssen zudem mit einem Defizit an schützenden Lipiden zurechtkommen. Und weil das Talgdrüsensekret fehlt, mangelt es im Säureschutzmantel der Hände außerdem an wesentlichen Substanzen, die den pH-Wert stabilisieren, die Hautoberfläche fetten und die Hautfeuchte binden.

Hinzu kommt: Keine Haut ist wie die andere. So individuell wie die Menschen selbst, ist auch ihre Hautbeschaffenheit. Die Kölner Karnevalsjecken sagen: "Jeder Jeck ist anders." Das gilt auch für die Hände und reicht beispielsweise von trocken bis fettig und von recht robust bis sehr empfindlich. Hinzu kommen individuell unterschiedliche Belastungen. Und auch bestimmte Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Diabetes haben starken Einfluss auf den Zustand der Haut. Jeder Haut-/Handtyp braucht daher zur Reinigung und Regeneration eine auf die individuellen Bedürfnisse und den aktuellen Hautzustand abgestimmte Pflege. Schädigungen durch äußere Einflüsse oder falsche Behandlung können so verhindert, oder zumindest minimiert werden.

Gerade die Hände verraten oft "ungeschminkt" das wahre Alter eines Menschen. Kein Wunder, sind sie doch vielfachen Belastungen im Beruf, bei der Hautarbeit, durch Umwelt- und klimatische Einflüsse ausgesetzt - und das fast immer ungeschützt. Die äußeren Einwirkungen auf die Haut beschleunigen den biologischen Alterungsprozess der Hand. Ungünstig für schöne, gepflegte Hände ist beispielsweise der zu intensive Umgang mit Wasser und waschaktiven Substanzen, der Hautfeuchte und -lipide entzieht. Der Wassergehalt der Hornschicht ist nicht nur wesentlich für die Zartheit und Geschmeidigkeit der Hände, auch Austrocknung und Alterung der Haut sind eng miteinander verknüpft. Und auch UV-Strahlen fördern die vorzeitige Hautalterung und lassen die so genannten "Altersflecken" auf den Handrücken entstehen.
Nur durch konsequenten Schutz und regelmäßige Pflege bleiben die Hände lange schön und dauerhaft gesund.


Fortsetzung - Schöne Hände sind kein Zufall
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mf
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: So 16 Nov, 2008 18:32    Titel: Schöne Hände sind kein Zufall Antworten mit Zitat

Die Haut unserer Hände ist von Natur aus etwas dünn, empfindlich und leicht angreifbar.

Eine Handcreme führt der Haut Feuchtigkeit zu und wirkt rückfettend, wenn bei der Hausarbeit, der Arbeit im feuchten Milieu oder durch häufiges Händewaschen Fett und Feuchtigkeit entzogen worden sind. Beanspruchte oder Umwelteinflüssen wie Wind oder Kälte ausgesetzte Haut wird durch eine Pflegecreme vor dem Austrocknen geschützt.

Starke oder immer wiederkehrende Belastungen, etwa häufiger Kontakt mit (heißem) Wasser sowie mit Schmutz oder chemischen Stoffen im Beruf beanspruchen die Hände besonders. Ohne gezielte und regelmäßige Pflege kann die Haut extrem trocken und rau werden, es können Risse und schlimmstenfalls ein Ekzem entstehen. Besonders beanspruchte Hände und bereits angegriffene Haut brauchen daher eine reichhaltigere Pflege, die einen hohen Fettanteil enthält und auch die Regeneration der Haut anregt und unterstützt.

Eine gute Pflege hilft auch die Elastizität der Haut zu erhalten. Um die Elastizität des Bindegewebes zu verbessern und einer vorzeitigen Faltenbildung vorzubeugen, können die Hände mit pflanzlichen Ölen sanft massiert werden. Durch ihren hohen Gehalt an essentiellen ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure helfen diese, so genannte Ceramide aufzubauen und damit die Hautelastizität zu wahren. Auch eine gesunde Ernährung fördert die Elastizität des Bindegewebes. Beim Herstellungsprozess von Kollagen, Hauptprotein des Bindegewebes, spielt Vitamin C (Ascorbinsäure) eine wesentliche Rolle. An der Reparatur von Schäden ist zudem Vitamin E beteiligt. Auch Vitamin A regt die Kollagenbildung an. Viele Pflegecremes enthalten zum Teil diese Vitamine.

Handschuhe halten im Winter nicht nur warm, sondern schützen auch die Haut vor Austrocknung. Wer keine Handschuhe tragen kann oder Handschuhe nicht mag, kann seine Hände auch durch eine sehr fetthaltige Creme vor erhöhtem Feuchtigkeitsverlust durch Kälte schützen
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mf
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: Di 24 Jun, 2014 12:35    Titel: Hartnäckig, lästig und unschön: Warzen Antworten mit Zitat

Warzen können an unterschiedlichen Körperstellen auftreten.

Bei der Behandlung ist Geduld erforderlich

Meist sind sie durch Viren ausgelöst. Je nach Warzentypus zeigen sich die Hautwucherungen in
einer äußerlich anderen Erscheinung. Die verursachenden Viren gelangen durch Hautrisse oder
Hautverletzungen in den Körper. Hier können sie allerdings längere Zeit „schlummern“ bis es
zur Ausbildung der typischen Wucherungen an der Haut kommen kann.

So genannte „vulgäre“ Warzen zeigen sich oft an Handrücken oder Fingern. Diese knotigen
Wucherungen sind häufig schmerzlos, werden durch Verhornung aber immer unansehnlicher.
An der Oberfläche können sie rau und brüchig werden. Häufig bilden sich im Umfeld der ersten
Knötchen kleine „Ableger“.

Die Behandlung von Warzen richtet sich nach ihrer Art, Größe und Ausdehnung, aber auch
nach dem Ort des Befalls. Häufig bilden sich Warzen auch ohne Therapie allmählich zurück.
Für diesen Prozess braucht es allerdings viel Geduld. Für Betroffene ist die Abklärung der
Hautwucherungen durch einen Hautarzt auf jeden Fall ratsam.

Zur Behandlung von Warzen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Lösungen, Tinkturen
oder Pflaster, die verschiedene Säuren wie Trichloressigsäure, Vitamin-A-Säure oder Salizylsäure
enthalten, die die Verhornung auflösen. Auch operative Maßnahmen wie Lasertherapie, Vereisung,
Anwendung von Infrarotstrahlung, elektro-chirurgisches Abtragen, Ausschneiden oder Ausschälen
werden von Fachärzten durchgeführt.

Viruswarzen sind ansteckend. Die Viren werden vor allem durch Hautkontakt übertragen.

Besonders in der Sauna oder im Schwimmbad kann man sich schnell anstecken. Deshalb ist es
ratsam, in Schwimmbad und Sauna Badelatschen tragen. Betroffene sollten ihre Handtücher und
Wachlappen nicht mit anderen teilen, damit sich keine Viren übertragen können.

Autor: Klaus Afflerbach
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