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Fußschmerzen

 
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mf
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: Mi 23 Dez, 2009 19:56    Titel: Fußschmerzen Antworten mit Zitat

Fußschmerzen können verschiedene Ursachen haben.

Der Fuß besteht aus den Fußwurzelknochen, dem Mittelfuß und den Fußzehen.
Er hat mehrere Gelenke, zum Beispiel das obere und untere Sprunggelenk sowie
die Zwischenzehengelenke.

weiterlesen bei unserem Netzwerkpartner

http://www.onmeda.de/symptome/fussschmerzen.html


Zuletzt bearbeitet von mf am Fr 16 Sep, 2011 14:07, insgesamt 1-mal bearbeitet
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mf
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: Fr 16 Sep, 2011 14:06    Titel: Schuhkauf - nicht nur eine Frage der Mode Antworten mit Zitat

Wir stellen mit unseren Füßen täglich Rekorde auf.
Aber das hat Folgen.
Dabei ist es gar nicht so kompliziert, den Füßen etwas Gutes zu tun.

Pressemitteilung Venenliga
Sie machen, was wir wollen:
Sie heben sich, sie senken sich, sie strecken sich. Und sie tragen uns im Laufe eines Lebens über 160.000 km weit.
Sie sind Wunderwerke der Natur und geniale Alleskönner: unsere Füße.
Mit ihnen können wir laufen, gehen, springen. Sie tragen unseren Körper, helfen ihn zu halten und zu bewegen.
Manche von uns machen jedes Jahr über 5 Millionen Schritte - nein, keine Marathonläufer, sondern ganz normale
Hausfrauen.

Wir stellen mit unseren Füßen täglich Rekorde auf. Aber das hat Folgen:
Die Füße jucken, brennen, schwellen an. Die meisten von uns wissen zu wenig über ihre Füße und muten ihnen
zu viel zu. Stundenlanges Stehen und Sitzen, Gehen auf flachen und harten Böden, Laufen in zu engen Schuhen.
Hochhackige und spitze Schuhe machen die Schuhsohle zur Rutschpartie. Die Zehen werden gequetscht, Hornhaut
und Hühneraugen bilden sich, Hammerzehen und Ballen entstehen. Die Durchblutung wird schlechter, das führt zu
Krampfadern.

Wir fragten einen erfahrener Venenfacharzt und Chirurg:
Gibt es tatsächlich Schuhe, die den Füßen und den Beinen gut tun?
„Vielleicht drücken wir es erst einmal negativ aus: Alle Schuhe, in denen Füße keinen guten Halt haben, die den Fuß
also nicht abstützen, ihm keine Möglichkeit zum Abrollen geben und in denen der Ballenbereich zu schmal ist, tun
den Füßen nicht gut, schränkt aber auch Venenfunktion und Blutzirkulation ein."
Und wenn die Belastungsebene von vorne nach hinten verlagert wird, zum Beispiel durch hohe Absätze,
verschlechtert das die Funktion der Wadenmuskelpumpe. „Wenn man mal Abendschuhe mit Absätzen trägt,
ist das kein Problem, aber dauerhaft nehmen die Venen Schaden. Das gilt aber auch für die sogenannten Latschen.
Nicht vergessen darf man aber auch eine gute Körperhaltung für den Belastungseffekt.
"Wer krumm geht, belastet die Venen zusätzlich."

Schuhe und Strümpfe sollen niemals die Beine einengen oder einschnüren, denn alle engen Abschnürungen
im Bereich der Waden, Knöchel und Füße führen zu einem Blutrückstau in den Venen. Die Folge ist, dass Flüssigkeit
aus den Gefäßen ins Gewebe gedrückt wird.
Dann können venöse Ödeme entstehen. Flaches Schuhwerk sorgt darüber hinaus dafür, dass der Fuß besser
abrollen kann, was wiederum die Funktion der Wadenmuskelpumpe verbessert.

Hochhackige Schuhe sollten nur in Ausnahmefällen getragen werden. Denn jeder Absatz ist unnatürlich, ist
ungesund.
Steht man in gerader, natürlicher Haltung, verteilt sich das Körpergewicht zu etwa 90 Prozent auf das kräftige
Fersenbein und zu 10 Prozent auf Ballen und Zehen.
Bei hohen Absätzen kommt es zu einer Gewichtsverlagerung auf den Ballen.

Hohe Hacken machen jeden Schuh zu einer Rutschbahn.
Die Zehen werden in die enge Spitze hineingequetscht und unnatürlich nach oben gebogen. Die Muskeln ziehen
sich zusammen und verkrampfen. Die wichtigen Zehenmuskeln werden in ausgedehnter Stellung fixiert.
Das Fersengelenk knickt seitlich ein und versteift sich gleichzeitig entgegen der natürlichen Beugung.
Das Becken kippt nach vorn und zwingt die Wirbelsäule ins Hohlkreuz, lässt den Kopf nicht mehr frei tragen.
Mögliche Folgen: "Arthrosen in den Fuß-, Knie- und Hüftgelenken."

Auch Venenleiden haben mit wenigen Ausnahmen ihre Ursache in der Knickung des Fußes nach innen.
Da im Fuß nur noch eine geringe Muskeltätigkeit ausgeübt wird, bleibt auch die innere Beinmuskulatur weitgehend
beim Gehen untrainiert.
Der Muskeldruck auf das venöse Adersystem fällt aus, es kommt zu Stauungen. Die Venen werden nicht mehr
entlastet.
Das ist der Anfang der Krampfadern.

Achten Sie beim Schuhkauf auf folgende Punkte:
• Kaufen Sie keine engen, zu kleine Schuhe. Die Zehen sollten in jedem Schuh nach vorne genügend Spielraum
haben.
• Kaufen Sie Ihre Schuhe wenn möglich in den Abendstunden, denn der Fuß dehnt sich im Verlaufe des Tages aus.
• Achten Sie beim Schuhkauf auf atmungsaktive, natürliche Materialien. Diese sorgen für ein angenehmes Fußklima.
Nur echtes Leder atmet und sorgt für ein gesundes, angenehmes Fußklima.
• Das Fußbett soll eine natürliche Abrollbewegung beim Gehen ermöglichen.

Freude am Laufen....
Für die meisten existiert sie nicht. Jeder Spaziergang, jede Art von Gehen oder Laufen ist für sie zu schmerzhaft
und beschwerlich.
Und dennoch: Bewegung ist die beste Therapie! Zum Beispiel das Laufen.

Laufen ist ohne großen Aufwand zu jeder Zeit an fast jedem Ort möglich.
Aber: Begeben Sie sich langsam und vorsichtig auf die Strecke.

Tipp für Einsteiger:
Ein bis zwei Minuten laufen, dann zwei Minuten locker gehen, dann wieder laufen. Der Körper muss sich erst wieder
an die Bewegung gewöhnen.
Die Laufdauer langsam steigern. Das Motto: mäßig aber regelmäßig.

Nicht vernachlässigen: Füße leisten täglich Schwerstarbeit.

Ein Viertel all unserer Knochen gehört zu den Füßen.
Jeder Fuß besteht aus 28 Knochen, 114 Bändern und 20 Muskeln.
Die Fersenbeine tragen allein die Hälfte unseres Gewichts, jeder Fußballen ein weiteres Viertel. Selbst ein unsport-
licher Mensch tritt in seinem Leben rund zehn Millionen Mal mit den Füßen auf die Erde.

Dennoch findet man in keinem Fitnesscenter ein Gerät, das speziell den Füßen etwas Gutes täte. Sich mit seinen
Füßen näher zu befassen, fällt kaum jemandem ein.
Erst wenn sie schmerzen oder krank werden, schenken wir ihnen Beachtung. Da wundert es nicht, dass
neun von zehn Deutschen kranke Füße haben. Jeder vierte leidet außerdem an Venenschwäche in den
Beinen mit dem Risiko von Krampfadern, geschwollenen und offenen Beinen.

Viele Nervenbahnen enden an den Fußsohlen.
Wer seine Füße pflegt, tut deshalb etwas für den ganzen Organismus. Wer umgekehrt seine Füße vernachlässigt, schadet
seinem gesamten Körper. Geschädigte Füße behindern nicht nur die Fortbewegung, sie können auch Schmerzen
in den Knien und im Rücken verursachen. Die Wirbelsäule wird falsch belastet, Herz und Kreislauf werden in Mit-
leidenschaft gezogen. Kranke Füße können sogar Kopfschmerzen verursachen.

Dabei ist es gar nicht so kompliziert, den Füßen etwas Gutes zu tun.

Ganz wichtig:
So oft wie möglich barfuß laufen. Jeder Schritt ohne Schuhe und Strümpfe massiert die Sohle, dabei wird die Fußmuskulatur
optimal durchblutet.
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mf
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 2346

BeitragVerfasst am: Mi 17 Sep, 2014 15:35    Titel: Chronischen Schmerzen in der Ferse Antworten mit Zitat

Bei chronischen Schmerzen in der Ferse hilft vielen Patienten nur noch der Griff zum Kortison.
Doch es geht auch anders:
Wissenschaftler in Mexiko testeten das "Anti-Falten-Gift" Botox – und konnten so das Übel sogar
an der Wurzel packen.

Meist ist eine Entzündung der großen Sehnenplatte unter dem Fuß der Auslöser hartnäckiger
Fersenschmerzen. Denn die sogenannte Plantarfaszie hat eine Schwachstelle:
Dort, wo sich die Sehnenfasern zu einem schmalen Bündel vereinen und an der unteren
Vorderkante des Fersenknochens verankern, entstehen gewaltige Kräfte. Diese wirken beim
bloßen Stehen, bei jedem Schritt und erst recht beim Rennen oder Springen. Dann liegen
die Zugkräfte oft weit jenseits der 100 Kilogramm.

Häufige Folge – ein Fersensporn
Nicht umsonst sind Sportler besonders häufig von der Plantarfasziitis betroffen, wie Mediziner
die Entzündung nennen. Aber auch Menschen mit Übergewicht belasten den Sehnenansatz stark.
Und ist die Entzündung erst einmal da, kann sie ausgesprochen hartnäckig sein. Es entsteht ein
regelrechter Teufelskreis, denn durch die ständige Schonung des Fußes verkürzen sich die
Muskeln der Wade und der mechanische Zug auf das Fersenbein steigt weiter.

Viele Patienten mit Plantarfasziitis haben über Monate Beschwerden. Schlimmer noch:
Nicht selten bilden sich infolge der chronischen Entzündung Verkalkungen, die schließlich als
knöcherner Auswuchs, der sogenannte vordere Fersensporn, dauerhaft für Beschwerden
sorgen. Umso wichtiger ist es, die Entzündung schnell in den Griff zu bekommen – durch
Schonung, Schuheinlagen, entzündungshemmende Schmerzmittel oder Physiotherapie.

Versagen die Methoden allerdings oder kommen die Beschwerden ständig wieder, greifen Ärzte
bisher gern zu Kortison. Das Hormon entfaltet eine stark entzündungshemmende Wirkung, birgt
allerdings auch einige Risiken. Bei bis zu fünf Prozent der Patienten dünnt die Sehne aus und
reißt schließlich sogar ab, was eine Operation unausweichlich macht.

Botox durchbricht den Teufelskreis
Wissenschaftler in Mexiko verfolgten deshalb einen anderen Ansatz:
Während 17 ihrer Patienten eine herkömmliche Kortisontherapie erhielten, bei der das
entzündungshemmende Hormon direkt in den entzündeten Sehnenbereich unter der Fußsohle
gespritzt wird, injizierten sie bei weiteren 19 Patienten das Anti-Falten-Gift Botulinumtoxin A.
Aber nicht – wie in früheren Studien geschehen – an den Ort der Entzündung, sondern an drei
verschiedenen Punkten tief in die Wadenmuskulatur – in den großen, zweigeteilten Musculus
gastrocnemius und den darunter liegenden Musculus soleus.

Nun ließen sie die Probanden regelmäßig bestimmte Dehnübungen durchführen, um die
Spannung auf die Wadenmuskulatur, die Achillessehne und damit das Fersenbein weiter zu
reduzieren. Die Hypothese der Forscher: So könnte auch der Ansatz der Plantarfaszie nachhaltig
entlastet und der Teufelskreis, der die Entzündung immer weiter befeuert, durchbrochen werden.

Wirkung ist viel nachhaltiger
Zuerst gab es bei den Patientengruppen keinen Unterscheid: Bei beiden klang die Entzündung
allmählich ab, die Beschwerden ließen nach und die Funktion des erkrankten Fußes besserte
sich. Doch während sich bei den Kortison-behandelten Probanden die Genesung mit nach-
lassender Medikamentenwirkung verlangsamte und sich die Beschwerden manchmal sogar wieder
verschlechterten, wirkte die Behandlung bei den Botox-A-Probanden nachhaltig. In einigen
Tests erreichten diese Patienten sogar erst bei der Abschlussuntersuchung ihre Bestwerte.

Eine mögliche Erklärung für den Erfolg:
Während eine lokale Kortisontherapie fast ausschließlich die Entzündung selbst behandelt,
kann Botox jenen Mechanismus unterbrechen, der in vielen Fällen zur Plantarfasziitis führt:
Eine zu große Spannung oder Verkürzung der Wadenmuskulatur. Frühere Studien haben gezeigt,
dass diese sogenannten Kontrakturen das Risiko für eine Plantarfasziitis um rund das Neunfache
steigen lassen.

Die Studienautoren weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass eine Botox-Behandlung
unbedingt durch geeignete Dehnübungen ergänzt werden muss, damit der Erfolg langfristig
bestehen bleibt
. (jr)

Quelle:
C. Acosta-Olivo et. al.: A Comparison of Botulinum Toxin A
and Intralesional Steroids for the Treatment of Plantar Fasciitis.
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